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Fassadenimprägnierung Kosten – Preisübersicht nach Material

Fassadenimprägnierung Kosten – Preisübersicht nach Material

Auf einen Blick

Fassadenimprägnierung kostet 5–15 €/m², abhängig von Material und Produkt. Für ein EFH (150 m²): 600–1.500 € als Zusatz zur Reinigung. Die Investition amortisiert sich wenn sie mindestens eine Reinigung (2.800–3.500 €) durch verlängerte Intervalle einspart.

Wer eine Fassadenreinigung plant, fragt sich oft: Was kostet eine Imprägnierung zusätzlich – und lohnt sich das? Dieser Artikel gibt eine klare Antwort mit konkreten Zahlen.

Was kostet eine Fassadenimprägnierung pro m²?

Nach aktuellen Marktdaten liegen die Kosten für eine Fassadenimprägnierung zwischen 5 und 15 Euro pro m². Das schließt Material und Arbeitsaufwand ein, aber in der Regel keine separaten Gerüst- oder Hubarbeitsbühnenkosten.

Kosten nach Fassadenmaterial

Putzfassaden (Kalk, Zement, Silikat): 5 bis 10 Euro pro m². Putz ist porös und saugt das Mittel gut auf. Standardprodukte sind ausreichend.

WDVS-Fassaden: 7 bis 12 Euro pro m². Spezielle diffusionsoffene Produkte erforderlich. Sie sind teurer als Standardmittel, aber für WDVS zwingend notwendig.

Klinkerfassaden: 6 bis 12 Euro pro m². Klinker selbst ist dicht, aber die Fugen saugen Wasser auf.

Naturstein: 8 bis 15 Euro pro m². Abhängig von der Steinart – Sandstein braucht mehr Mittel als Granit.

Gesamtkosten für typische Objekte

Einfamilienhaus, 150 m²:

  • Hydrophobierende Imprägnierung: 750 bis 1.500 Euro
  • Spezialprodukt mit Biozid-Zusatz: 1.200 bis 2.250 Euro

Mehrfamilienhaus, 300 m²:

  • Hydrophobierende Imprägnierung: 1.500 bis 3.000 Euro

Reihenhaus, 80 m²:

  • Hydrophobierende Imprägnierung: 400 bis 800 Euro
  • Mindestpreis (Anfahrt, Materialvorhaltung): meist 300 bis 500 Euro
Fassadenimprägnierung Kosten – Preisübersicht nach Material

Kosten als Zusatzleistung nach der Reinigung vs. separater Auftrag

Für ein EFH (150 m²):

  • Imprägnierung als separater Auftrag: 900 bis 1.800 Euro
  • Imprägnierung direkt nach Reinigung als Zusatz: 600 bis 1.400 Euro (Details: Imprägnierung nach der Reinigung)

Differenz: 200 bis 500 Euro durch kombinierte Beauftragung.

Wann lohnt sich die Investition?

Die Imprägnierung lohnt sich wenn sie mindestens eine Reinigung einspart:

  • Reinigung ohne Imprägnierung: alle 4 Jahre → 2.800 bis 3.500 Euro
  • Reinigung mit Imprägnierung: alle 6 bis 8 Jahre → eine Reinigung eingespart
  • Gesparte Reinigung: 2.800 bis 3.500 Euro
  • Kosten der Imprägnierung: 600 bis 1.500 Euro

Bei Fassaden in feuchter Lage, Nordseiten und WDVS-Fassaden fast immer rentabel. Zum Vergleich: Kosten Fassadenversiegelung.

Was passiert wenn man zu billig imprägniert?

Sehr günstige Produkte unter 3 Euro pro m² enthalten oft weniger Wirkstoff, halten kürzer (1 bis 2 Jahre statt 5 bis 8) und können bei WDVS-Fassaden die Dampfdiffusion einschränken. Das führt mittelfristig zu Feuchtigkeitsstau in der Dämmschicht – ein Schaden der deutlich teurer wird als die gesparte Differenz.

Fazit

Fassadenimprägnierung kostet 5 bis 15 Euro pro m². Für ein Einfamilienhaus also 600 bis 1.500 Euro als Zusatz zur Reinigung. Die Investition amortisiert sich bei anfälligen Fassaden durch mindestens einen verlängerten Reinigungsintervall. Entscheidend ist die Produktwahl – das billigste Mittel ist selten das wirtschaftlichste. Jetzt Angebot für Reinigung und Imprägnierung anfordern.

Kostenlose Checkliste

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FAQ

Gibt es günstigere Alternativen zur professionellen Imprägnierung?

Baumarkt-Imprägnierungen gibt es ab 2 bis 5 Euro pro m² (Produktpreis ohne Arbeit). Sie sind für gut erreichbare, kleine Flächen mit einfachem Putz einsetzbar. Für WDVS, mehr als einstöckige Häuser und strukturierten Untergrund: professionelle Anwendung.

Warum unterscheiden sich Angebote so stark?

Unterschiede entstehen durch: Produktwahl, Arbeitsaufwand, regionalen Stundenlohntarif, und ob Anfahrt und Rüstung im Preis enthalten sind.

Kann man nach der Imprägnierung streichen?

Diffusionsoffene Hydrophobierungen sind in der Regel überstreichbar – vorab mit dem Produkthersteller prüfen. Filmbildende Versiegelungen können die Haftung eines Anstrichs beeinträchtigen.

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