Fassadenreinigung selber machen oder Firma beauftragen?
Auf einen Blick
Kleine Flächen (unter 10 m²) lassen sich mit Hausmitteln selbst reinigen. Für ganze Fassaden lohnt sich eine professionelle Reinigung: Softwash-Verfahren erreichen ein gründlicheres Ergebnis ohne Materialschäden, die Versiegelung hält 5–8 Jahre, und der Festpreis ab 2.800 € liegt deutlich unter den Folgekosten falscher Eigenreinigung.
Die ehrliche Antwort: Es kommt auf den Umfang an
Fassadenreinigung selber machen funktioniert — unter bestimmten Bedingungen. Kleine Flächen, leichter Befall und robuste Materialien sprechen für Eigenreinigung. Bei ganzen Fassaden, starker Verschmutzung oder empfindlichen Materialien überwiegen die Vorteile einer professionellen Reinigung.
Wann reicht selber machen?
- Einzelne Flecken oder kleine Bereiche unter 10 m²
- Leichter Grünbelag auf robusten Materialien (Klinker, Naturstein)
- Erdgeschoss ohne Höhenarbeit
- Keine empfindlichen Materialien wie WDVS oder dünner Putz
Für diese Fälle reichen ein Gartenschlauch, eine weiche Bürste und ein handelsüblicher Algenentferner aus dem Baumarkt.
Wann sollte eine Firma ran?
- Ganze Fassade (ab ca. 50 m²) — gleichmäßiges Ergebnis nur mit Profi-Equipment
- Starker Algen- oder Moosbefall — Hausmittel reichen nicht in die Tiefe
- WDVS-Fassaden — falsche Methode = Schäden am Dämmsystem
- Höhe über 3 Meter — Sicherheitsrisiko ohne Ausrüstung
- Langzeitergebnis gewünscht — ohne Versiegelung kommt der Befall schnell zurück
Kostenvergleich: DIY vs. Profi
| Kriterium | Selber machen | Professionell |
|---|---|---|
| Materialkosten | 200–500 € | Im Festpreis enthalten |
| Festpreis (150 m²) | — | ab 2.800 € |
| Zeitaufwand | 2–4 Wochenenden | 1 Arbeitstag |
| Haltbarkeit | 6–12 Monate | 5–8 Jahre (mit Versiegelung) |
| Langzeitschutz | Nicht möglich | Inklusive |
| Schadensrisiko | Hoch (Hochdruck) | Minimal (Softwash) |
Detaillierte Preisinfos: Alle Kosten der Fassadenreinigung im Überblick
Die häufigsten Fehler bei der Eigenreinigung
- Hochdruckreiniger mit zu viel Druck: Zerstört Putzoberflächen, spült Fugen aus, drückt Wasser hinter die Fassade
- Falsche Reinigungsmittel: Chlor- oder säurehaltige Mittel greifen Farbe und Material an
- Keine Wurzelbehandlung: Nur den sichtbaren Belag entfernen heißt, die Algen wachsen innerhalb von Wochen nach
- Kein Langzeitschutz: Ohne Versiegelung siedeln sich Algen auf der aufgerauten Oberfläche sogar schneller wieder an
Warum Fassadenreinigung ohne Hochdruck die schonendere Alternative ist, lesen Sie im Detail.
Das Softwash-Verfahren: Was der Profi anders macht
Professionelle Fassadenreiniger wie Fassadenklar setzen auf das Softwash-Verfahren: biologisch abbaubare Wirkstoffe töten Algen, Moos und Pilze bis in die Wurzel ab. Niederdrucktechnik entfernt die gelösten Rückstände schonend — kein Materialabtrag, keine Risse.
Anschließend wird eine Schutzversiegelung aufgetragen, die das Ergebnis 5–8 Jahre hält. Das kann keine Eigenreinigung bieten.
Was ist im Festpreis von Fassadenklar enthalten?
- Kostenlose Objektbegutachtung
- Probefläche (1 m²) — gratis und unverbindlich
- Abdeckarbeiten (Fenster, Boden, Pflanzen)
- 3-stufige Softwash-Reinigung
- Langzeitschutz gegen erneuten Befall
- Umweltgerechte Schmutzwasseraufbereitung
Fazit: Kleine Fläche — selber machen. Ganze Fassade — Profi.
Für einzelne Flecken am Erdgeschoss brauchen Sie keinen Profi. Für die gesamte Fassade — besonders bei WDVS, starkem Befall oder wenn das Ergebnis langfristig halten soll — ist die professionelle Reinigung die bessere Investition. Die Frage Lohnt sich eine Fassadenreinigung? lässt sich fast immer mit Ja beantworten.
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Häufig gestellte Fragen
Kann ich meine Fassade selbst reinigen?
Grundsätzlich ja — bei kleinen Flächen mit leichtem Befall ist das machbar. Gartenschlauch, weiche Bürste und Algizid reichen für einzelne Stellen. Bei ganzen Fassaden, starkem Befall oder empfindlichen Materialien wie WDVS überwiegen die Risiken.
Was kostet eine Fassadenreinigung selber machen?
Materialkosten für ein Einfamilienhaus (Reiniger, Bürsten, ggf. Hochdruckreiniger-Miete): 200–500 €. Allerdings fehlen Langzeitschutz und professionelle Methodik — die Verschmutzung kehrt oft innerhalb eines Jahres zurück.
Was passiert, wenn ich den falschen Hochdruckreiniger nutze?
Zu hoher Wasserdruck zerstört Putzoberflächen, spült Fugenmörtel aus, verursacht Risse und drückt Wasser hinter die Fassade. Die Reparaturkosten liegen oft bei 3.000–8.000 € — mehr als eine professionelle Reinigung kosten würde.
Was kostet es, einen Profi zu beauftragen?
Eine professionelle Fassadenreinigung kostet 8–14 €/m². Für ein Einfamilienhaus mit 150 m² sind das ab 2.800 € als Festpreis — inklusive Probefläche, Reinigung, Langzeitschutz und Schmutzwasserentsorgung.
Woran erkenne ich eine seriöse Fassadenreinigungsfirma?
Achten Sie auf: kostenlose Probefläche, transparenten Festpreis (keine Stundensätze), Nachweis des Softwash-Verfahrens, Referenzen und umweltgerechte Schmutzwasserentsorgung. Stutzig machen sollten Stundenabrechnungen und fehlende Versiegelungsoption.
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