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Algenarten an der Fassade und ihre Reinigung: rot, schwarz, grün

Algenarten an der Fassade

Auf einen Blick

An Fassaden treten drei Algentypen auf: Rotalgen (rötliche Vertikalstreifen, stark verwurzelt), Grünalgen (häufigste Art, ca. 50 % aller Befälle, besonders bei Gebäuden nahe Wäldern) und Schwarzalgen (dunkle Flächenverfärbung, oft kombiniert mit anderen Arten). Professionelle Entfernung in vier Phasen schützt langfristig.

Eine schöne und saubere Hauswand kann den Wert eines Hauses enorm beeinflussen. Doch nicht nur Pollen und Staub können dafür sorgen, dass sich die Fassade verfärbt und angegriffen wird. Eine der Hauptursachen für Verunreinigungen an der Hausfassade sind Algen. Der Befall findet generell durch drei Arten statt: die Rotalge, die Schwarzalge und die Grünalge.

Algenarten

Es gibt drei verschiedene Arten von Algen, welche die Fassade befallen können. Die Rotalge erhält ihre rötliche Verfärbung durch den Farbstoff Carotin. Sie erscheint meistens in Form von roten, vertikalen Streifen. Diese Algenart befällt bei Fassaden generell nur ungestrichenen, mineralischen Putz, wobei sie sich aber stark verwurzelt und somit besonders schwer zu entfernen ist. Hier gilt vor allem: je eher, desto besser. Je länger man wartet, desto schwerer wird nämlich die Reinigung. Die Grünalge ist bei Fassaden für etwa die Hälfte aller Befälle verantwortlich.

Die Grünfärbung entsteht durch das Chlorophyll in den Algen. Sie erscheint hauptsächlich bei Fassaden, die in der Nähe von Wäldern und großen Grünflächen stehen. Dadurch, dass die Grünalgen eine aerophytische Lebensweise haben, können sie besonders lange an der Hauswand überleben. Die Schwarzalge ist im Grunde genommen eine Grünalge mit besonders vielen schwarzen Pigmenten, und erscheint als eine dunkle, großflächige Verfärbung an der Hauswand. Sie ist in der Regel hartnäckig zu entfernen und tritt häufig in Kombination mit der Rot- und Grünalge auf. Generell gilt, dass man vor der Reinigung die genaue Algenart bestimmen sollte, um die Entfernung möglichst effizient durchführen zu können. Dazu sollte möglichst schnell nach Entdeckung des Befalls gehandelt werden, sodass sich die Algen nicht weiter ausbreiten können und möglicher Schaden am Putz niedrig gehalten wird.

Lesen Sie mehr zur professionellen Rotalgen-Entfernung und zur Schwarzalgen-Entfernung in unseren spezialisierten Ratgebern.

Ursachen für Rot-, Schwarz- oder Grünalgen an der Fassade

  • Dauerhafte Feuchtigkeit/Nässe
  • Licht, hauptsächlich durch Sonneneinstrahlung
  • Kohlendioxid aus der Luft
  • Mineralstoffe aus Putz/Fassade
  • Temperaturen von 0 °C bis 40 °C

Die Algenreinigung

Die Algenentfernung von der Hauswand durch ein professionelles Team findet generell in vier Phasen statt. In der ersten Phase wird Ihnen auf einer Probefläche das Vorgehen und die Wirksamkeit gezeigt. Dies findet generell kostenlos statt. Anschließend werden alle offenen Fragen beantwortet. In der zweiten Phase erfolgt die Vorbehandlung der Hauswand. Hierbei werden alle befallenen Stellen mit einem hochwirksamen Mittel eingesprüht. In der dritten Phase wird die Fassade mit klarem Wasser abgespült. Hier wird ohne Hochdruck gearbeitet, um die Fassade vor Schäden zu schützen, sodass der Putz unbeschädigt bleibt. Hochdruck kann ansonsten zu kleinen Rissen im Putz führen, wo sich Algen tief festsetzen können. In der vierten Phase geht es um den Langzeitschutz der Fassade.

Dafür wird eine desinfizierende Schicht auf die Hauswand aufgetragen, die ökologisch unbedenklich ist. Damit wird die Hauswand langfristig vor erneutem Algenbefall geschützt und bleibt länger sauber. Die Dauer der Reinigung ist dabei von mehreren Faktoren abhängig. Zum einen kommt es auf die Größe der Hauswand an. Mit der Fläche steigt selbstverständlich auch der Aufwand. Ein weiterer Faktor ist der Grad des Befalls. Bei einer sehr starken Verschmutzung muss das Reinigungsmittel ein weiteres Mal aufgetragen und wieder abgespült werden. Am sinnvollsten ist es vor allem, nach der Reinigung die desinfizierende Schicht aufzutragen. Sie hilft dabei, Ihre Fassade langfristig sauber und schön zu halten. Bei einer Größe von etwa 80–100 m² und einer normalen Verschmutzung können Sie von einer Dauer von etwa 2–3 Stunden ausgehen. Die Faktoren, welche die Dauer der Reinigung bestimmen, sind auch die, die am Ende die Kosten für die Reinigung bestimmen.

Fazit: Rot-, Grün- und Schwarzalgen an der Fassade

Einen Algenbefall an der Hauswand sollten Sie nicht ignorieren, sondern schnell handeln. Welche Algen Ihre Fassade befallen, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Wichtig ist es, dass die Algenart genau bestimmt wird, und somit richtig bekämpft werden kann. Dadurch schützen Sie langfristig Ihre Fassade, und können bei geringerem Aufwand Geld sparen. Eine Fassadenimprägnierung nach der Reinigung schützt zusätzlich vor erneutem Befall.

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FAQ

Welche Algenarten befallen Fassaden?

An Hausfassaden kommen drei Algentypen vor: Rotalgen (rötliche Vertikalstreifen, stark verwurzelt in mineralischem Putz), Grünalgen (verantwortlich für etwa die Hälfte aller Befälle, besonders bei Gebäuden nahe Vegetation) und Schwarzalgen (großflächige dunkle Verfärbung, oft in Kombination mit anderen Arten). Eine genaue Bestimmung der Algenart ist wichtig für eine effiziente Entfernung.

Wie erkenne ich Rotalgen an meiner Hauswand?

Rotalgen erscheinen als rötliche, vertikale Streifen an der Fassade. Ihre Färbung entsteht durch den Farbstoff Carotin. Sie befallen vorwiegend ungestrichenen, mineralischen Putz und verwurzeln sich besonders tief – je früher die Entfernung erfolgt, desto einfacher die Reinigung.

Was sind Schwarzalgen und warum sind sie so hartnäckig?

Schwarzalgen sind im Grunde Grünalgen mit besonders vielen schwarzen Pigmenten. Sie erscheinen als dunkle, großflächige Verfärbungen und gelten als besonders hartnäckig. Sie treten häufig in Kombination mit Rot- und Grünalgen auf und erfordern spezialisierte Reinigungsmittel zur vollständigen Entfernung.

Wie läuft die professionelle Algenentfernung ab?

Die professionelle Reinigung erfolgt in vier Phasen: (1) kostenlose Probereinigung auf einer Testfläche, (2) Vorbehandlung aller befallenen Stellen mit einem hochwirksamen Mittel, (3) Abspülen mit klarem Wasser ohne Hochdruck (schont den Putz), (4) Auftragen einer desinfizierenden Langzeitschutzschicht. Bei 80–100 m² dauert der Prozess etwa 2–3 Stunden.

Kann ich Algen an der Fassade selbst entfernen?

Oberflächliche Algen lassen sich kurzfristig mit Bürste und milden Mitteln abtragen, jedoch wächst der Befall ohne Schutzmaßnahmen erneut. Bei starkem Befall, tiefem Verwurzeln oder empfindlichem Material empfiehlt sich professionelle Hilfe. Hochdruckreiniger sollten vermieden werden, da sie Risse im Putz verursachen können, in denen sich Algen weiter festsetzen.

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