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Fassadenreinigung mit Hochdruck? Die Nachteile.

Die Reinigung einer Fassade mit Hochdruck

Fassadenreinigung mit Hochdruck? Die Nachteile.

Hat sich im Laufe der Jahre Schmutz oder Algen an Ihrer Fassade gebildet? Und Sie fühlen sich von diesem Anblick gestört und möchten deshalb schnell zum Hochdruckreiniger greifen, um Ihre Fassade wieder zum Strahlen zu bringen? Aber Vorsicht! Nicht jede Fassade hält einer intensiven Reinigung mit einem Hochdruckreiniger stand – im Gegenteil.

Was auf den ersten Blick der schnellste und einfachste Weg zur Reinigung Ihrer Fassade zu sein scheint, kann stattdessen sogar Ihre Fassade beschädigen und auf Dauer zu schwerwiegenden Folgen führen. In diesem Artikel erklären wir Ihnen die Nachteile der Hochdruckreinigung und warum Sie diese unbedingt vermeiden sollten.

Probleme mit Hochdruckreinigung

Die Hochdruckreinigung Ihrer Fassade kann eine Reihe von Problemen verursachen. Von oberflächlichen Schäden bis hin zu tiefsitzenden Problemen ist vieles möglich. Und was noch schlimmer ist, viele dieser Probleme sind direkt nach der Reinigung nicht einmal wahrnehmbar! Sie tauchen entweder in den Tiefen Ihrer Hauswand auf oder zeigen sich erst einige Zeit nach der Reinigung.

Hier ein kurzer Überblick über die möglichen Folgen einer Hochdruckreinigung.

  • Abplatzungen und Beschädigungen an der Fassade
  • Feuchtigkeitsschaden im Wärmeverbundsystem
  • Schimmelbildung innerhalb der Isolierung
  • Erhöhter Algen- und Pilzbefall – sowohl außerhalb als auch innerhalb Ihrer Fassade
  • Frostschäden im Winter durch Schäden am thermischen Netzsystem
  • Eine aufgeraute Oberfläche, die eine erneute Verschmutzung begünstigt
  • Farbverlust
  • Algen und Pilze können ins Innere eindringen und dort Schaden anrichten
  • Vor dem Neuanstrich muss die Fassade lange trocknen, um nachträgliche Lackschäden zu vermeiden

Zudem ist die Hochdruckreinigung alles andere als nachhaltig. Die verursachten Schäden führen schnell zu neuen Verschmutzungen und Befall, so dass eine erneute Reinigung schneller als erwartet notwendig ist. Da die Probleme diesmal tiefer gehen, wird die Reinigung noch teurer. Im schlimmsten Fall sind Renovierungen oder ein neuer Anstrich erforderlich.

Was verursacht diese Probleme?

Das größte Problem bei dieser Art der Reinigung ist der extrem hohe Druck. Schon ein Druck von 80 bar kann Ihre Fassade beschädigen. Nehmen Hausbesitzer ohne Vorkenntnisse die Hochdruckreinigung selbst in die Hand, arbeiten sie teilweise sogar mit einem Druck von bis zu 200 bar. Während beispielsweise Fußgängerwege aus Beton dieser hohen Belastung standhalten, sind viele Fassaden, wie z.B. Putzfassaden deutlich empfindlicher. Außerdem kann das Wasser am Boden einfach in den Boden versickern, aber an der Fassade kann es das Mauerwerk durchdringen und dort großen Schaden anrichten.

Zudem können bestehende Schäden durch Hochdruckreinigung verschärft werden. Risse vergrößern sich, platzen ab oder es entstehen unschöne Ausbuchtungen. Durch diese Risse und Löcher können dann Wasser sowie Algen- und Pilzsporen in die Hauswand eindringen und sich dort einlagern. Dies kann sowohl zu Schimmelpilzbefall als auch zu erneutem Algen- oder Pilzbefall führen – diesmal jedoch innerhalb der Fassade, wo das Problem nicht mehr so einfach behoben werden kann. Zudem kann die Feuchtigkeit zusammen mit Schäden an der Wärmedämmung im Winter zu Frostschäden führen.

Der hohe Druck erodiert auch Ihre Fassade. Sowohl die Wandfarbe als auch Teile der Wand werden entfernt. Dadurch entsteht eine größere Angriffsfläche für erneute Verschmutzungen – und diese können viel tiefer durch die Risse eindringen. Auch das Aussehen Ihrer Fassade leidet stark unter der harten Behandlung.

Wann sollten Sie unbedingt auf die Reinigung mit Hochdruck verzichten?

Eine Hochdruckreinigung kann für fast jede Fassade schlimme Folgen haben, aber es gibt auch einige Szenarien, in denen eine solche Reinigung sogar fatale Folgen haben kann. Besonders WDVS-Systeme (Wärmedämm-Verbundsysteme) sind gegenüber dem hohen Druck besonders empfindlich. Sind sie beschädigt, können im Winter Frostschäden entstehen, die dann noch teurer werden als die Fassadenreinigung. Da dieses Wärmeverbundsystem jedoch mittlerweile in jeder modernen Standardfassade enthalten ist, verzichtet man am besten auf eine Hochdruckreinigung.

Auch ältere Fassaden sind oft empfindlich. Meist sind es kleine Schäden und Risse, die über viele Jahre entstanden sind, zum Beispiel witterungsbedingt. Der hohe Druck verstärkt den Schaden nur. Dies führt eher zu schweren Folgeschäden und die Farbe der Wand kann verloren gehen.

Darüber hinaus ist es absolut nicht ratsam, die Fassade selbst mit einem Hochdruckreiniger zu reinigen. Hausbesitzer versuchen immer wieder, ihre Fassade wieder in altem Glanz zu versetzen. Sie richten jedoch in der Regel mehr Schaden an, als ihnen bewusst ist.

Alternativen zur Hochdruckreinigung

Grundsätzlich gilt: Die Reinigung Ihrer Fassade sollten Sie unbedingt den Profis überlassen, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen und Schäden durch Unwissenheit zu vermeiden. Viele Profis arbeiten aber auch mit Hochdruckreinigern.

Was also ist der beste Weg, um Schäden durch Hochdruckreinigung zu vermeiden? Suchen Sie einen Anbieter, der darauf verzichtet und andere Methoden nutzt, um Ihre Fassade effektiv zu reinigen. Bei Fassadenklar reinigen wir Ihre Fassade schnell und schonend – ohne Hochdruck. Mit unserer vierstufigen Fassadenreinigung bringen wir Ihre Fassade wieder in neuen Glanz – und das auf umweltfreundliche Weise. Lassen Sie jetzt kostenlos eine Testfläche an Ihrer Fassade reinigen und überzeugen Sie sich von unseren Methoden!